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DGUV V3 · Pflichtprüfung elektrischer Anlagen & Betriebsmittel
DGUV V3 · Produktion & Fertigung

DGUV-V3-Prüfung in Produktion und Fertigung

In der Fertigung stehen die Geräte den ganzen Tag unter Last; Späne, Öl und Vibration beanspruchen sie zusätzlich. Deshalb sind die Prüffristen hier kürzer als im Büro, und deshalb werden hier auch die meisten Mängel festgestellt.

Prüfumfang

Was bei Produktion & Fertigung typischerweise geprüft wird

Ortsveränderlich heißt: alles, was sich mit vertretbarem Aufwand bewegen lässt, während es angeschlossen ist. In der Praxis ist das der größte Teil Ihres Bestands.

  • Handmaschinen: Bohrer, Winkelschleifer, Schrauber, Heißluftgeräte
  • Ortsveränderliche Maschinen an Steckdose oder CEE-Kupplung
  • Verlängerungen, Kabeltrommeln und Mehrfachverteiler in der Halle
  • Schweißgeräte und deren Zuleitungen
  • Absaugung, Ventilatoren, Hallenheizer
  • Prüf- und Messmittel mit Netzanschluss

Ortsfeste Anlagen, Verteiler und Schaltschränke sind im Online-Festpreis nicht enthalten. Dafür rechnen wir Ihnen ein Angebot.

Warum die Fristen hier kürzer sind

DGUV Vorschrift 3 und TRBS 1201 knüpfen die Prüffrist an die Einsatzbedingungen, nicht an einen festen Kalender. Ein Winkelschleifer in der Schlosserei wird anders beansprucht als ein Netzteil am Schreibtisch — und wird entsprechend häufiger geprüft.

In der Praxis landen ortsveränderliche Geräte in der Fertigung oft bei sechs bis zwölf Monaten, während Büroumgebungen deutlich längere Intervalle vertragen. Festgelegt wird das nicht pauschal, sondern von der Elektrofachkraft, die vor Ort war und die Fehlerquote der letzten Prüfung kennt.

Was in Hallen typischerweise auffällt

Die häufigsten Beanstandungen sind unspektakulär: gequetschte Zuleitungen an Maschinenfüßen, Kabeltrommeln mit angeschmorten Kontakten, provisorisch verlängerte Anschlüsse und Schutzleiter, die durch Vibration ihre Klemmung verloren haben.

Solche Mängel lassen sich per Sichtprüfung nicht feststellen; dafür sind Schutzleiter-, Isolations- und Ersatzableitstrommessung erforderlich. Der Betrieb dokumentiert jeden Messwert, damit im Schadensfall nachvollziehbar bleibt, was wann in Ordnung war.

Prüfung ohne Produktionsstillstand

Ein Prüftermin muss die Linie nicht anhalten. In der Anfrage tragen Sie Ihre möglichen Wochentage und Uhrzeiten ein — auch Schichtränder, Rüstzeiten oder Wartungsfenster am Samstag. Der Meisterbetrieb stimmt den Termin danach direkt mit Ihnen ab.

So läuft es bei uns

  • Gerätezahl schätzen, Standort angeben — der Festpreis steht sofort.
  • Ein geprüfter Elektro-Meisterbetrieb aus Ihrer Region übernimmt und ruft an.
  • Prüfung vor Ort, Prüfbericht und Messwerte gehen durch unsere Qualitätskontrolle.
  • Sie bekommen die Unterlagen zum Download und eine Rechnung.
FAQ

Fragen aus Produktion & Fertigung

Müssen Maschinen zur Prüfung stillstehen?

Für die Messung selbst muss das jeweilige Gerät kurz spannungsfrei sein — das dauert pro Gerät in der Regel wenige Minuten. Die Prüfung wird deshalb üblicherweise in Wartungsfenster, Schichtwechsel oder auf ein Wochenende gelegt.

Werden ortsfeste Maschinen und Verteiler mitgeprüft?

Der Online-Festpreis gilt für ortsveränderliche Geräte. Ortsfeste Anlagen, Schaltschränke und Unterverteilungen kalkulieren wir individuell — der Aufwand hängt zu stark vom Objekt ab. Schreiben Sie uns dafür kurz über das Kontaktformular.

Was kostet die Prüfung in einem Fertigungsbetrieb?

Der Preis richtet sich nach der Gerätezahl: Sie erhalten einen festen Stückpreis je Gerät zuzüglich einer einmaligen Einsatzpauschale für An- und Abfahrt, Messgeräte und Dokumentation. Beides sehen Sie online, bevor Sie einen Auftrag erteilen.

Allgemeine Fragen zu Pflicht, Ablauf und Kosten beantwortet unsere FAQ.

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